Category Management

Gemeinsam mit den Kunden in die Zukunft

Schmerztabletten, Kosmetik, Bio-Eigenmarken oder der klassische Tee – der Gesundheitstrend boomt. In einem Dschungel aus tausenden Produkten muss sich nicht nur der Apotheken-Kunde zurecht finden: Auch der Pharmazeut oder die Pharmazeutin steht vor der Frage, welche rezeptfreien Medikamente er seinen Kunden vor und hinter der Tara präsentiert. Das Category Management der Herba hat sinnvolle Lösungen.

Mag. Monika Riess, Leiterin des Warengruppenmanagement bei Herba Chemosan hilft Pharmazeuten und Pharmazeutinnen bei der Umgestaltung ihrer Verkaufsfläche. Das bietet einerseits dem Kunden die Möglichkeit, sich besser im Sortiment zurecht zu finden, andererseits lässt sich so auch der Rohumsatz der Apotheke steigern. Dabei schaut sich Monika Riess mit ihrem Team jede Apotheke vor Ort an und erstellt ein individuelles Konzept zur Optimierung. Etwa fünf Wochen benötigt sie von der ersten Bestandsanalyse bis zu bewusstseinsschaffenden Mitarbeiterschulungen in der Apotheke vor Ort. Neben dem Category Management spielen auch Geo-Marketing und Customer Relationship-Management eine wichtige Rolle. Hier gilt es für Apotheken hauptsächlich herauszufinden, wo die Stärken und Potenziale des Standortes liegen, wie die Kundenstruktur ist und auf welches Feld sich die Apotheke spezialisieren sollte.

Was ist nur Hype und was Realität?

„Gerade die Digitalisierung bietet viele neue Möglichkeiten für Apotheken“ so der deutsche Category Management-Experte Tomas Hauke von der GS1 Germany. Bei der 36. Apolounge der Herba Chemosan hat er interessierte Pharmazeuten und Pharmazeutinnen über die neuen Trends informiert und wie sie sinnvoll einzusetzen sind. Das Einkaufsverhalten wird sich durch die zunehmende Digitalisierung weiter verändern. Hauke präsentiert diverse technische Neuerungen: Handy-Apps informieren Kunden in der Nähe mittels Push-Nachrichten zielgerichtet über Angebote, interaktive Regale in der Apotheke mit digital Displays bieten den Kunden Informationen und eine künstliche Intelligenz, mit der sich der Kunde aktiv unterhalten kann, beantwortet dem interessierten Kunden bei frei verkäuflichen Produkten die wichtigsten Fragen. „Wichtig ist es abzuwägen, welche aus der Vielzahl von neuen Technologien und Trends sind für mich als Apotheker überhaupt wichtig, was ist nur Hype und was Realität", so Hauke in seinem Vortrag. Ein großes Thema ist auch Digital Signage. Die digitale Beschilderung birgt viele Chancen, um relevante Inhalte und Informationen an den Kunden zu bringen und eine freundliche Atmosphäre zu schaffen. Es hat eine sehr hohe Aufmerksamkeitswirkung. Dennoch ist beim Einsatz von digitalen Videowalls, Doppelbildschirmkassen und Kiosksystemen Vorsicht geboten: es gilt eine Reizüberflutung zu vermeiden und der Inhalt muss stimmen. Daher ist es sinnvoll hier auf fachmännische Beratung zurück zu greifen. 

Den richtigen Weg finden

Für Category Management äußerst geeignet ist auch die virtuelle Sichtwahl. Diese bietet die Möglichkeit Produkte schnell auszutauschen und auf kurzfristige Nachfrageänderungen zeitnah reagieren zu können. „Der Kernpunkt von Category Management ist immer eine Kooperation“, sagt Hauke in seiner Präsentation. Es gilt gemeinsam etwas zu ändern und zwar nicht zum Selbstzweck, sondern zum Wohle des Kunden. Und der schätzt vor allem – das zeigen Umfragen – nicht nur technische Neuerungen, sondern die kompetente und freundliche Beratung, für die er sich gerne Zeit nimmt. 


Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Mag.(FH) Monika Riess (monika.riess@herba-chemosan.at, +43 1-401 04-16 72)

Autor: Manuel Sommerfeld