Kolumne

Die Herba bringt’s auch während der Coronakrise – Teil 1

Das Coronavirus betrifft uns alle - weltweit. Wir als kritische Infrastruktur Österreichs haben die wichtige Aufgabe, die Apotheken auch in solchen Zeiten mit Medikamenten zu beliefern und gemeinsam die österreichische Patient*innen zu versorgen. Damit wir dies bewerkstelligen können, haben wir in den letzten Wochen unser Möglichstes für die Aufrechterhaltung unserer Betriebsfähigkeit gegeben.

Erhöhtes Auftragsvolumen

Am Freitag den 13. März wurden alle bisherigen Rekorde gebrochen: rund 16.000 blaue Kisten wurden im Betrieb Wien kommissioniert und ausgeliefert. Zum Vergleich: Bei normaler Volllast liefert die Herba 10.000 Kisten und der bisherige Spitzenwert (beispielsweise Weihnachten) lag bei 12.000 Lieferkisten an einem Tag. Doch es waren diesmal nicht nur mehr Kisten – diese waren zudem voller gefüllt als im Normalbetrieb. Teilweise war das Auftragsvolumen dreifach so groß und es mussten mehrere Millionen Medikamenten-Packungen zusätzlich zum normalen Tagesoutput in die Hände genommen werden. Vom Wareneingang über das Kommissionierlager bis zum Expedit – unsere Mitarbeiter*innen arbeiteten durch: bis in die Nacht, Samstag und Sonntag um die Apotheken zu versorgen. 

Das volle Expedit am Freitag den 13. März

Verlässliche Mitarbeiter*innen

Um in einer Krise und gerade in dieser Situation betriebsfähig bleiben zu können, braucht es spitzen Mitarbeiter*innen: und die haben wir! Egal wohin man in den letzten Wochen geschaut hat, in den Fuhrpark, ins Lager, ins KundenServiceCenter – überall fand man fleißige, motivierte Mitarbeiter*innen, die sich ihrer wichtigen Rolle im pharmazeutischen Großhandel bewusst waren. Somit konnten alle Apotheken österreichweit in den kritischen Wochen mindestens einmal täglich beliefert werden. Anliegen im KundenServiceCenter wurden auch in dieser Zeit wie gewohnt freundlich und verlässlich bearbeitet und so manches harsche Wort in der Hektik elegant entschärft. 

Ausgeklügelte Logistik

Dass alles so gut klappt, hat die Herba aber auch ihrer gut vorbereiteten logistischen Basis zu verdanken. So wurden bereits, vor in Kraft treten der Regierungsanordnungen bezüglich der COVID-19 Situation, Krisenpläne ausgearbeitet, um in Bedarfsfall umgesetzt werden zu können: administrative Mitarbeiter*innen wurden auf das Kommissionieren im Lager geschult, Gebietsverkaufsleiter*innen konnten problemlos im KundenServiceCenter mittelefonieren. Zudem sind wir als kritische Infrastruktur gut gerüstet und können 14 Tage lang Strom für die Versorgung selbst produzieren. Auch große logistische Herausforderungen wie Rückholaktionen von Unmengen an Leerkisten waren gut geplant und konnten schnell umgesetzt werden. 

Flexibilität ist das A und O

Fieber messen in der Herba LinzInhalt einer guten Krisenstrategie ist aber auch, offen zu bleiben für eine notwendige Flexibilität. So arbeiten unsere Mitarbeiter*innen – zur fallweisen Unterstützung auch aus dem administrativen Bereich – im Lager nun im 2-Schicht Betrieb von 06:00 bis 20:00 Uhr. Damit wird das Risiko einer möglichen Ansteckung und eines größeren Ausfalls von Mitarbeiter*innen minimiert. Zudem wurden unsere Fahrer*innen mit Einmalhandschuhen und Masken ausgerüstet – zu ihrem Schutz und dem der Apothekenmitarbeiter*innen. Der unermüdliche Appell unseres Betriebsrats sorgte für stets gewaschene, vorbildlich desinfizierte Hände und unsere Tochter Sanova unterstützte mit Ökopharm Immun44 das Immunsystem unserer Mitarbeiter*innen.  




Eine solche Krise kann man aber nicht ohne guter Zusammenarbeit, Kommunikation und technischer Unterstützung meistern. Mehr dazu lesen Sie im zweiten Teil...