Apothekenporträt

Vielseitig wie das Leben

Neueröffnung. Die Folaris Apotheke in Marchtrenk zeigt auf beeindruckende Art und Weise, wie das Konzept Primärversorgungszentrum auf dem Land Erfolg haben kann.

Was macht für uns eigentlich den ländlichen Raum aus? Herzlichkeit, kurze Wege und vor allem das Miteinander kommen einem da wohl als Erstes in den Sinn. Auch im Bereich der Gesundheitsversorgung sind das genau jene Eigenschaften, die sich die Patienten wünschen und auch schätzen. Das Konzept Primärversorgungszentrum (PVZ) versucht all dies unter einen Hut zu bringen und so eine moderne Gesundheitsversorgung bereitzustellen, bei der letztlich alle voneinander profitieren. Das ist auch im oberösterreichischen Marchtrenk nicht anders, wo seit Juni die neu eröffnete Folaris Apotheke dem örtlichen PVZ angehört. 

Konzessionärin Mag. Petra Zeitlinger ist überzeugt von den zahlreichen Vorteilen dieses Konzeptes. „Der Wunsch nach der optimalen Versorgung für die Patientinnen und Patienten steht natürlich im Mittelpunkt“, so die Pharmazeutin. Die kurzen Wege würden dabei vor allem motorisch eingeschränkten Personen zugutekommen, aber auch für pflegende Angehörige stelle dies eine enorme Erleichterung dar. „Wir haben ja quasi alles unter einem Dach: Allgemeinmediziner, eine Diätologin sowie Ergo-, Logo-, Physio- und Psychotherapeuten, um nur einige zu nennen“, so Zeitlinger. Das alles trage dazu bei, dass die rund 6.000 Patienten im Einzugsgebiet zielgenau, rasch und unbürokratisch die optimale Versorgung bereitgestellt bekommen. 

Die Folaris Apotheke gehört dem Primärversorgungszentrum Marchtrenk an. Im Juni hat das Team rund um Mag. pharm. Petra Zeitlinger (2. v. li.) die Räumlichkeiten bezogen

Der Kunde steht im Mittelpunkt

Im Herbst 2017 eröffnete das PVZ Marchtrenk, dabei war es schon immer der Plan, früher oder später auch eine Apotheke am Standort zu haben. Das Miteinander zeigte sich einmal mehr durch die optimale Unterstützung von Dr. Ronald Ecker, dem Betreiber des PVZ. Auch die Mitarbeitersuche sei für Zeitlinger ideal verlaufen: „Wir haben viele Stellengesuche erhalten, heute bin ich stolz, Teil eines ambitionierten, jungen Teams zu sein!“ Technisch geht man in der Folaris Apotheke auch mit der Zeit: Ein Roboter der Firma Gollmann mit einem Warenlager von ca. 9.500 Arzneimittelpackungen unterstützt Arbeitsabläufe und ermöglicht so mehr Zeit für Patientengespräche. Darauf komme es im Endeffekt ja auch an, so Zeitlinger.

Wichtig sei der Pharmazeutin vor allem, mit positivem Empfinden auf den Kunden einzugehen und ihn „abzuholen“. Die helle, offene und übersichtliche Atmosphäre trage dazu bei, den nötigen Wohlfühlfaktor zu schaffen. „Wenn der Mensch aus der Balance gerät, fühlt er sich unsicher, bei uns soll sie oder er sich wieder sicher fühlen“, meint Zeitlinger. Treffend daher auch das Motto der Folaris Apotheke: „Lebe in Balance“. 

Fortbildung in allen Bereichen

Da man als Apotheke aber auch im ländlichen Raum nicht ohne Konkurrenz dasteht, gilt es natürlich umso mehr, die eigenen Qualitäten zu fördern. „Wir setzen stark auf permanente Fortbildung in allen Bereichen“, so Zeitlinger. Homöopathie, Phytotherapie und Kosmetik seien nur einige der Bereiche, in denen man stetig sein Wissen erweitere.  Eine besondere Stärke sei aber die Beratung im Bereich Mikronährstofftherapie. Unterstützt wird man dabei von einer Absolventin der Krebsakademie des Ordensklinikum Linz, die Basis dazu liefert eine Vollblutanalyse bei Dr. Ecker. Einmal mehr zeigen sich dabei die Vorteile des Konzeptes PVZ. Umso passender, wie Zeitlinger dann auch zusammenfasst: „Folaris Apotheke, so vielseitig wie das Leben!“ 

© Text: Alexander Huber; Fotos: Folaris Apotheke